Dienstag, 15. Januar 2019

Aethermagie von VHF bis SHF



Auf UKW und in den Mikrowellenbändern gibt es so viele unterschiedliche Ausbreitungsarten. Troposcatter, Diffraktion, Reflexion, Spiegelung an Temperaturinversionen, Flugzeugscatter, Regenscatter, Aurora, Meteorscatter, sporadische E-Schicht. Wie kann man wissen, auf welchem Weg die Wellen zu einem kommen? Gibt es eine Möglichkeit das festzustellen?
(scatter = streuen)

Genau diese Frage habe ich Armin bei meinem letzten Besuch in der Anstalt gestellt. Hier seine Antworten:

"Einige dieser Ausbreitungsarten treten bevorzugt nur in bestimmten Frequenzbereichen auf. Dazu gehört zum Beispiel Regenscatter. Das funktioniert am besten im 10 GHz Band. Weiter unten im 5.7 GHz Band sind die Reflexionen an den Regentropfen, Eiskristallen oder Schneeflocken wesentlich schwächer, nämlich ca -12dB. Im 3.4 GHz Band sind sie bereits ca. -19dB schwächer als im 10 GHz Band. Aber dieses Band darf hierzulande ohnehin nicht benutzt werden.
 Weiter oben, im 24 GHz Band funktioniert Rainscatter auch. Allerdings verursacht dort die Adsorption durch den Wasserdampf sehr hohe Zusatzverluste. Aber die Erfahrungen der Radioamateure sind auf diesem Band wegen der geringen Aktivität und den bisher geringen verwendeten Leistungen noch spärlich.
Regenscatter erkennt man an breiten sehr stark verzerrten Signalen. CW klingt, als würde mit Rauschen gemorst und SSB ist so verzerrt, dass es schwer verständlich ist.
Nur in FM sind gute Sprachverbindungen möglich. 
Funkverbindungen über Nordlichter - Aurora - klingen sehr ähnlich. Aber die passieren in der Regel nur im unteren VHF-Bereich - 6m und 2m Band - und manchmal noch auf 70cm. Zudem profitieren davon hauptsächlich die "Nordlichter" unter den Funkamateuren. Hierzulande sind Aurora-Verbindungen ein seltenes Phänomen."

"Ich habe gehört Troposcatter sei die häufigste Ausbreitungsart auf UKW. Wie hört sich denn die an?", fragte ich Armin,

"Bei den kommerziellen Diensten ist es wohl die direkte Sichtverbindung, die bevorzugt wird und am meisten zum Tragen kommt und nicht Troposcatter.
Doch im Amateurfunk kommen Sichtverbindungen wohl nur bei Relaisbetrieb und in Orts-QSO's vor. Troposcatter ist tatsächlich die meist verbreitete Ausbreitungsart. Sie geschieht durch Reflexion an den Unregelmäßigkeiten der Atmosphäre. Wenn du die Lichtglocke einer fernen Stadt in der Nacht erkennen kannst, handelt es sich vermutlich um Troposcatter. Das ist eine Ausbreitungsart die auf allen VHF/UHF/SHF/EHF Bändern bis hinauf in das Lichtspektrum geläufig ist. Zumindest im flachen Land, wo keine Berge oder grössere Hügel als Reflektoren zur Verfügung stehen. Die Signale sind dabei nicht konstant und häufig mit raschem QSB behaftet, bis hin zu Flattern oder tiefem Brummen."

"Aber spielt da nicht die Diffraktion, die Beugung, auch eine große Rolle?"

"Natürlich, denn auch die Diffraktion ist eine geläufige Ausbreitungsart. In Wirklichkeit kommen die verschiedenen Ausbreitungsarten oft gemischt vor. Reine Diffraktion - zum Beipiel an einem Hochgebirgskamm - ist eine relativ konstante Ausbreitungsart und mit wenig QSB behaftet. Dies im Gegensatz zu Troposcatter."

"Spielen diese Ausbreitungsarten auch im Alpenraum die Hauptrolle?"

"Nein. Eine UKW/Mikrowellenstation findet im Alpenraum ganz andere Bedingungen vor als im Flachland oder an der Küste. Der hohe Horizont macht Troposcatter schwieriger, außer man kraxelt auf einen (SOTA-) Berg. Jedes Grad Elevation reduziert das Signal für eine bestimmte Tropostrecke um 9 . 12dB. Denn mit ansteigendem Winkel steigt auch die Region in der Troposphäre, in der die Streuung stattfinden muss. Und je höher, desto schwächer wird die Streuwirkung der immer dünner werdenden Atmosphäre.
Die zusätzlichen Verluste durch hohe Elevation drücken natürlich auf die mögliche Funk-Distanz."

"Aber man kann über die Alpen hinweg senden und italienische Stationen erreichen. Das ist doch auch Troposcatter."

"Zum Teil ist es auch Diffraktion. Wenn das Signal eher konstant ist, handelt es sich um Diffraktion, ist starkes und rasches QSB im Spiel. ist es eher Troposcatter. Aber der Ausbreitungspfad über die Alpen ist nicht allein den Alpenbewohnern vorbehalten. Auch Stationen im Süddeutschen Raum profitieren davon."

"Welche Rolle spielen die Flugzeuge. Über Mitteleuropa ist der Himmel ja hummelvoll."

"Flugzeugreflexionen konkurrieren in der Tat mit Troposcatter. Kurzfristige Signalanstiege gehen meistens auf ihre Rechnung. Taucht ein Signal einer weit entfernten Station unvermittelt aus dem Rauschen auf und bleibt für einige Sekunden, bis es wieder im Nirwana versinkt, ist meist ein Flugzeug im Spiel. Mit einem entsprechenden Tool, effizienter Betriebstechnik und modernen digitalen Betriebsarten, können so Verbindungen über Hunderte von Kilometern quasi "vorprogrammiert" werden."

"Aber zurück zum Alpenraum. Welche ist denn hier die vorherrschende Ausbreitungsart?"

"Ganz klar die Reflexion und das gilt für alle Bänder von VHF bis zu den Mikrowellen. Wenn zwei Stationen den gleichen Berg oder Hügel sehen, so ist jederzeit eine Verbindung über diesen Reflexionspunkt möglich, sozusagen über Berge und Täler hinweg. Nicht nur markante Felswänd oder Firnfelder reflektieren die Wellen, auch bewaldete Hänge tun es. Wenn dann der Sturmwind durch die Tannen braust, wird das QSB besonders ausgeprägt. Natürlich "leiden" solche Verbindungen auch an Mehrwegausbreitung, was sich besonders bei FM in Modulationsverzerrungen zeigen kann. Rundstrahlantennen sind für Reflexions-Verbindungen keine gute Wahl."

"Aber wie merke ich, dass ich über eine Reflexion arbeite?"

"Nur an der Antennenrichtung. Je schärfer der Strahl des Richtstrahlers ist, desto eindeutiger wird der Befund. Es gibt übrigens auch ein Online-Tool, mit dem man feststellen kann, welche Berge man von einem bestimmten Standort aus sehen kann. Aber jetzt ist schon spät, lieber Freund. Ich denke, du solltest gehen, bevor die Anstalt geschlossen wird. Wir können ja ein andermal über Ausbreitung weiter diskutieren."

"Ja, ist klar. Nur noch eine letzte Frage. Welche Rolle spielen Verbindungen an Temperaturinversionen. Und wie kann ich sie erkennen oder von Troposcatter unterscheiden?"

Armin seuzte.
"Das ist ein leidiges Thema. Die stabilen Hochwetterlagen, vor allem im Herbst, die für weitreichende Inversionsschichten notwenig sind, sind selten geworden. Während man vor drei Jahrzehnten noch auf sie zählen konnte, machen sie sich rar. Aber wenn du diesem seltenen Tier begegnest, wirst du es sofort erkennen. Im Vergleich zu Troposcatter sind die Signalstärken viel grösser und die Bänder können stundenlang offen bleiben. Ob 2m, 23cm oder 3cm, wenn sich die Wellen mal zwischen zwei Temperaturschichten verirren, dann reisen sie, nur durch die Freiraumdämpfung behindert, spielend über tausend Kilometer."

"Prima, aber was ist...."

"Du solltest jetzt tatsächlich gehen. Ich höre schon Putin, den Hauswart, mit dem Schlüsselbund klingeln und Highway to Hell pfeifen."


Quelle: Troposcatter inside and out von Palle OZ1RH


 



  

Dienstag, 8. Januar 2019

Bienchen und der Herr Farad



Bienchen bringt mir alles bei, was ich für die Funkerprüfung wissen muss. Plus jede Menge Zeuxs, das ich nicht wissen muss. Heute wollte sie mir sogar erklären, wie man eine gedruckte Schaltung macht. Dabei sind wir unvermittelt beim Farad gelandet. Nicht zu verwechseln mit dem Fahrrad, das hierzulande Velo heißt. Ein kleines Fahrrad ist übrigens ein Velöli, auch wenn kein Löli draufsitzt. Ein kleines Farad ist dagegen ein Mikrofarad.
Bienchen ist für mich die perfekte Lehrerin und auch die einzige dieser Sorte Mensch, wo ich keine Allergie kriege, wenn sie den Mund aufmacht. Vermutlich weil sie nicht diesen typischen Lehrerton drauf hat und mich nicht bei jedem Wort korrigiert, das ich falsch ausspreche.

"So eine gedruckte Schaltung ist eine praktische Sache", sagte sie heute zu mir. "Du musst dich nur einmal anstrengen und dann kannst du deine Gedanken beliebig vervielfältigen. Wenn du hingegen eine dieser schrecklichen Lochrasterplatinen nimmst, musst du jedesmal wieder deinen Gedankenapparat einschalten, wenn du wieder eine Schaltung baust."

"Das mag ja stimmen", entgegnete ich, "aber ich habe nicht die Absicht, zweimal die gleiche Schaltung zubauen. Ich bin ja keine Fabrik."

Bienchen formte ihre Stirn zu einer steilen Furche und hob eine Augenbraue.

"Außerdem sind mir weder Leiterplatten noch Lochrasterplatinen sympathisch. Sie verlangen nämlich danach, dass man oben und unten gleichzeitig denken muss. Dass schafft mein einfach strukturiertes Gehirn nicht."

"Dann bevorzugst du Schaltungen, wie man sie früher in den Röhrengeräten gemacht hat: freie Verdrahtung auf der Unterseite des Chassis?"

"Das hat durchaus seinen Reiz und ich denke, dass ich als erstes ein Röhrengerät bauen werde, wenn ich die Lizenz zum Löten in der Tasche habe. Jeder Funker sollte einmal im Leben ein Röhrengerät gebaut haben."

"Das hat was", gab Bienchen zu. "Wenn du die Elektronenröhren verstehst, begreifst du auch die Feldeffekt-Transistoren. Und wenn dir die Röhren eines Tages ausgehen, kannst du mit einigen Modifikationen MOSFET in die Röhrensockel stecken."

"Na ja, auch bei Röhrengeräten muss man oben und unten denken", schränkte ich ein. Ich denke ich werde einfach eine gedruckte Schaltung bauen, bei der alles oben ist - Bauteile und Lötstellen."

"Wie denn das?"

"Ich schneide mir einfach passende Stücke aus einer einseitig mit Kupfer beschichteten Platine aus und klebe sie auf eine andere Platine als Massefläche, so wie ich das bei Anton gesehen habe. Dann schaffe ich auch komplizierte Schaltungen mit einseitigem Denken."

"Das ist eine gute Idee, besonders für HF-Schaltungen. Aber denke daran, dass jedes Platinenstück, das du aufklebst, einen zusätzlichen Kondensator darstellt. Das musst du berücksichtigen und es wird um so wichtiger, je höher die Frequenzen in deiner Schaltung sind."

"Was hat denn so ein Platinenteil für eine Kapazität?"

"Mhm...nehmen wir mal an, du nimmst gängiges Material in FR4 mit 1.6mm Dicke, dann hast du rasch mal ein paar Picofarad zusammen, wenn du nicht aufpasst. Nimmst du dünneres Material - zum Beispiel 0.5mm - hast du noch mehr Kapazität. Denk doch an den Herrn Farad. Du bist ihm sicher schon im Traum begegnet."

"Ja, dem lieben Michael Faraday bin ich schon begegnet. Er hat mir seinen Pharaonenkäfig gezeigt. Auch der Coulomb ist mir schon im Traum über den Weg gelaufen. Deshalb habe ich mir gemerkt, dass ich ein Coulomb Ladung kriege, wenn ich einen Kondensator in einer Sekunde mit einem Ampere auf ein Volt auflade. Beim letzten Mal als mir das passiert ist, ist der Feuermelder angegangen."

"Oh, dann ist es mit deiner Demenz ja nicht so schlimm und du brauchst später nicht in DMR zu funken. Da ist dir sicher auch klar, dass ein solcher Kondensator genau ein Farad Kapazität hat.

"Was nützt mir das, wenn ich die Kapazität meiner Platinenstücke auf der Grundplatte ausrechnen will?"

"Du brauchst jetzt nur noch die Dielektrizitätskonstante und schon kannst du deinen Taschenrechner zücken. Natürlich musst du noch wissen, dass die Kapazität eines Kondensators mit zunehmender Plattenfläche und abnehmender Plattendistanz zunimmt. Logisch."

"Natürlich weiss ich das. Logisch. Ich habe mir sogar die Dielektrizität des Vakuums gemerkt. Die ist nämlich so um die 8.85 mal zehn hoch minus 12."

"Ja, das ist die Permettivität des Vakuums. Und zwar in As/Vm, also Amperesekunden über Voltmeter. Jetzt musst du das nur noch mit dem Verhältnis von Plattenfläche zu Plattenabstand multiplizieren, also mit Fläche/Abstand. Natürlich musst du auch hier die Grundeinheiten Quadratmeter und Meter einsetzen. Und du darfst nicht vergessen, dass in einen Quadratmeter eine Million Quadratmillimeter passen, in einen Meter aber nur tausend Millimeter."

"Das ist aber unpraktisch. Was mache ich denn mit diesen Metern in der Formel?"

"Die Meter kannst du wegkürzen und dann bleiben dir nur noch As/V und das sind Farad, wie du gemerkt hast."

"Mhm. Das ergibt dann so eine kleine Zahl mit zehn hoch minus 12 dahinter. Mhmm...das wären dann also Picofarad."

"Genau! Wir haben jetzt nur noch die Dielektrizitätskonstante des Platinenmaterials vergessen. Die gibt an, wie viel mal die Permettivität deines Materials besser als das Vakuum ist."

"Also etwa einen Faktor vier für FR4-Material. Da würde so ein aufgeklebter viereckiger Lötstützpunkt mit 10x10mm und 1.6mm Dicke gegen die Masseplatte etwa 2.2pF haben.
Aber weißt du, Bienchen. Das ist alles viel zu kompliziert und ich rechne nicht gerne mit diesen alten Herren. Ich klebe einfach mal zwei grosse Platten aufeinander und messe sie mit meinem Kapazitätsmessgerät. Dann kann ich das für die kleinen Teile einfach skalieren."



 

Dienstag, 1. Januar 2019

Ein Interview mit Anton



Liebe Funkfreunde
Viele vermissen das Funkperlenblog von Anton. Demenzradio ist für sie kein Ersatz. 
Das ist auch nicht der Sinn und Zweck von Demenzradio. Genausowenig wie DMR richtigen Amateurfunk ersetzen kann.
Viele fragen sich aber, was aus Anton geworden ist, und so habe ich mich in meinen alten Opel Rekord gesetzt und bin zu ihm gefahren, um ihn zu interviewen:

"Anton, deine Leser fragen sich, was du jetzt tust, nachdem du dein Blog aufgegeben hast. Funkst du überhaupt noch?"

"Was für eine Frage. Natürlich funke ich immer noch. Ich kann mir nicht vorstellen, jemals von den Aetherwellen zu lassen. Sie faszinieren mich noch genauso wie vor fünfzig Jahren."

"Trotzdem: man höre dich nicht mehr auf den Bändern, habe ich vernommen."

"Du mit deinem Präsident Jackson kannst mich ja auch nicht hören. Ich funke ja nicht im CB-Bereich."

"Das ist schade, vielleicht würde es zwischen uns klappen. Aber wo findet man dich denn?"

"Zurzeit fast jeden Abend auf 144.050 MHz in CW und auf 1296.200 MHz in SSB. Das sind gewissermaßen meine Standby-Kanäle. Aber sporadisch auch auf 80m im CW-Bereich und auf der anderen Seite des Spektrums: im 10 GHz Band."

"Also ziemlich abseits der üblichen Bänder. Machst du denn kein DX, zum Beispiel auf 20 oder 40m?"

"Nein. Das 20m Band meide ich wie der Teufel das Weihwasser. Meine DX-Zeit war schon vor Jahrzehnten zu Ende. 59-Rapporte auszutauschen, langweilt mich und Pile-ups sind mir ein Gräuel. QSL-Karten sammle ich auch nicht mehr. Erst kürzlich habe ich zwei Kisten davon entsorgt."

"Ja, was machst du denn überhaupt? Man hört dich auch nie auf einem Relais."

"Wieso sollte ich eine Relaisstation benutzen, ich kann meine Freunde alle direkt erreichen. Und wenn das mal nicht klappen sollte, übers Internet."

"Zum Beispiel über das HAMNET?"

"Nein, ich habe einen Glasfaser-Anschluss."

"Hast du dir denn für das neue Jahr nicht irgendetwas Neues vorgenommen? Sind deine Skalen alle eingerostet, dass du immer auf den gleichen Frequenzen bleibst und vor dich hinmorst?"

"Keineswegs. 2019 wird ein spannendes Jahr. Ich werde eine 24 GHz Station bauen und die Ausbreitung im Alpenraum erforschen. Werden die 12mm Wellen ebenfalls so gut an den Bergflanken reflektieren und wie stark wird die Diffraktion an den Felskämmen sein? Wie sieht es mit Regenscatter im Vergleich zu 10 GHz aus und wie hinderlich wird die Zusatzdämpfung durch die Atmosphäre sein. Zu diesem Zweck werde ich mir eine Portabelstation zusammenbauen?"

"Dann wird man dich auf den tieferen Frequenzen wohl nicht mehr hören?"

"Doch. Ich habe mir vorgenommen, 2019 das 60m Band vermehrt zu benutzen und dort in CW QRV zu sein."

"Also auch wieder etwas abseits des Mainstreams. Das scheint ein typischer Zug von dir zu sein, dass du dich nicht an die üblichen Wasserlöcher drängst. Aber was ist mit neuen Betriebsarten. Reizt es dich nicht, die eine oder andere auszuprobieren?"

"Na klar. Ich habe bereits das neue WSJT-X heruntergeladen und bin sporadisch in FT-8 im 2m Band anzutreffen. Es fasziniert mich zu hören, wie gut die FT-8 Stationen hier ankommen und festzustellen, dass mit vielen auch in SSB oder CW eine Verbindung möglich wäre. Das erinnert mich an früher, als es noch keine Relais gab und solche Verbindungen quer durch Europa alltäglich waren."

"Aber das ist doch kein richtiger Amateurfunk!"

"Wie auch immer. FT-8 eignet sich prima, um Antennen auszuprobieren und die Ausbreitungsbedingungen zu studieren. Und das sind eindeutig Elemente des klassischen Amateurfunks."

"Wirst du 2019 einen neuen Transceiver kaufen?"

"Gut möglich. Vielleicht den Iom IC-9700, sofern er denn endlich auf den Markt kommt. Gerade auf den VHF/UHF-Bändern ist eine Wasserfallanzeige sehr praktisch. Darum benutze ich für das 23cm und das 10 GHz Band den IC-7300 als Basis. Ich hätte schon vieles auf den Mikrowellenbändern verpasst, wenn ich keine Wasserfallanzeige hätte. Auf den KW-Bändern ist sie- zumindest für meine Bedürfnisse - weniger wichtig und ich komme gut ohne aus."

"Spektrum und Wasserfall wird ja in den neuen Transceivern zum Standard. Interessierst du dich auch für den neuen Yaesu FTDX-101?"

"Dazu müsste die Kiste erst mal auf den Markt kommen. Yaesu hat schon einiges angekündigt, das nicht eingetroffen ist. Zum Beispiel den FT-410, von dem es sogar bereits ein Manual gab. Und die Sache mit dem angeblich so neuen FT-818 hat mir auch nicht gefallen. Abgesehen von den vielen unfertigen Geräten, die erst nach langem hin und her endlich gebrauchstüchtig wurden. Ich denke da zum Beispiel an den FT-2000."

"Und wie ist bei den Antennen. Hast du da keinen Bedarf?"

"Das schon, ich probiere gern mal was Neues aus. Aber ich kann selbst Aluminium zusägen, Draht zuschneiden und Stecker anlöten."

"Das wird ja auf 24 GHz schwierig sein. Welche Antenne wirst du dort einsetzen?"

"Das bleibt vorerst noch mein Geheimnis. Aber eine große Auswahl hat man auf diesen Frequenzen  nicht: entweder ein Horn oder einen Parabolspiegel."

"Wie sieht es mit deinen Selbstbau-Aktivitäten aus? Baust du überhaupt noch was oder kaufst du alle fix und fertig?"

"Zurzeit baue ich an einem 2m Transverter, nachdem ein erster Prototyp recht gut funktioniert hat."

"Aber das kann man doch im Osten für eine Handvoll Dollar kaufen."

"Ja, in den verschiedensten Ausführen sind die Dinger auf Ebay zu finden. Aber ich möchte einen nach meinen Vorstellungen bauen und dabei noch etwas lernen. Zudem habe ich Material in der Bastelkiste, das sich schrecklich langweilt."

"Wozu denn gerade 2m. Du hast doch ein 2m Gerät!"

"Weil ich meinen IC-7300 auf 2m nutzen möchte - wegen der Wasserfallanzeige. Und wer weiß, wie lange es noch geht, bis der IC-9700 endlich kommt."

Bild: Transverter für das 2m Band:
Der Blaue mit einfachem FET-Mischer
Der Grüne, verbesserte Version mit Double Balanced Mixer 
Unten: Antons Prototyp mit Diodenringmischer TFM3, 116 MHz TCXO und PGA-103 als Verstärkerstufen.

 

  

 

Mittwoch, 26. Dezember 2018

FT-8 neue Version



WSJT-X neuste Version 2.0 ist endlich da und enthält auch ein neues FT-8. Der Clou: es ist nicht rückwärts kompatibel. Alt und Neu vertragen sich nicht. Wer jetzt also nicht umstellt, wird immer weniger Partner finden und wer schon umgestellt hat immer mehr.
Inzwischen gehört FT-8 zu den beliebtesten Betriebsarten und stellt das altertümliche Morsen in den Schatten. Mit einem Mausklick eine Verbindung über Tausende von Kilometern zu tätigen, ist einfacher, als erst mühsam das Telegrafieren zu erlernen. Ob FT-8 auf die Dauer aber ebenso viel Spaß macht, ist eine andere Frage.
Überhaupt scheint der Spassfaktor beim Funkhobby mehr mit der Anstrengung verbunden zu sein als mit anderen Faktoren wie etwa dem Portemonnaie. Eine Funkverbindung mit dem selbst gebauten Gerät und einem Stück Draht im nächsten Baum scheint vielen spannender als der mühelose Kontakt mit dem neusten Transceiver und dem Beam auf dem Gittermast.

Was ich tun werde, wenn ich endlich die Prüfung gemacht und eine Lizenz erhalten habe, weiß ich noch nicht. Die Vielfalt in diesem Hobby ist riesig und es erstaunt mich, wenn ich höre, dass es Funker gibt, die tagein tagaus nur auf einem Relaiskanal hocken. Das muss ja so ähnlich sein, wie den ganzen Tag in der Anstalt zu sitzen.
Aber vielleicht ist es ein Demenzproblem. Genauso wie dieses FT-8. Auch bei fortschreitendem Verlust der Gehirnflora wird es sicher noch möglich sein, mit der Maus auf das richtige Kästchen zu klicken. Notfalls kann man es auf dem Computerschirm mit Filzstift markieren.

Sonntag, 23. Dezember 2018

Das Funkwetter



Weihnachten steht vor der Tür und da sind von Armin keine gescheiten Antworten mehr zu erwarten. Er lebt dann mehr in seiner Parallelwelt, die ihn vor der Wirklichkeit schützt. Also habe ich, anlässlich meiner letzten Ausbildungsstunde, Bienchen mit drängenden Fragen nach der Funkausbreitung bombardiert. Denn ich grüble immer noch an den Gründen herum, wieso ich mit dem Präsident Jackson die Anstalt nicht erreichen kann. Ein paar Mal habe ich den Begriff Funkwetter im 11m Band aufgeschnappt. Es scheint, dass neben der mysteriösen Ionosphäre auch das Wetter für die Wellenausbreitung eine Rolle spielt. 

"Vielleicht kann mein Präsident die Anstalt nicht erreichen, weil das Wetter so schlecht ist?", sagte ich zu Bienchen.

"Du meinst das Funkwetter?", entgegnete sie. "Wetter und Funkwetter sind nämlich nicht das Gleiche."

"Wo liegt denn da der Unterschied? Haben Wolken, Regen oder Schnee denn keinen Einfluss auf die Ausbreitung? Und was ist mit dem Funkklima? Die Trockenheit diesen Sommer ist sicher nicht spurlos am Aether vorbeigegangen. Vielleicht ist der auch ausgetrocknet."

Bienchen verdrehte die Augen und formte ihre Stirn zu einer Furche.

"Ich erinnere mich, dass Marconi in meinem Traum ebenfalls vom Wetter gesprochen hat", schob ich nach. 

"Das kommt darauf an", entgegnete sie.

"Na toll. Auf was denn? Auf die Luftfeuchtigkeit oder die Windgeschwindigkeit?"

"...Nein...das heisst Ja...darauf kann es auch ankommen, aber die Sache ist etwas verzwickt."

Kein Wunder, dass ich Schwierigkeiten mit dem Funkwetter hatte, wenn sogar Bienchen dabei herum druckste. Wie sollte ich unter diesen Umständen die Prüfung bestehen, die mit Riesenschritten näher rückte?

"Wenn man vom Funkwetter spricht, meint man damit den Zustand der Ionosphäre, welche die Kurzwelle zur Erde zurück reflektiert. Deren Zustand hängt nur von der Sonnenaktivität ab und hat nichts mit dem Wetter zu tun."

"Aber da gibt es doch diese sporadische E-Schicht, die speziell im Mai und Juni zu unerwarteten Reflektionen führt und wo man im 11m-Band tolle Euopaverbindungen machen kann. Ich habe gelesen, dass da auch die Gewitter eine Rolle spielen sollen. Und Gewitter haben mit dem Wetter zu tun. Also spielt in diesem Fall doch das Wetter mit!"

"Das ist ein Einzelfall und man kann das nicht verallgemeinern."

"Aha. Ein Einzelfall wie dieser Märchenreporter Claas Relotius beim Spiegel. Ich glaube nicht an Einzelfälle."

"Du bringst wieder alles durcheinander. Journalismus hat nichts mit Funkausbreitung zu tun. Und beim Relotius handelt es sich um einen Fall von "wie bestellt so geliefert."

"Vielleicht wird das Funkwetter auch so geliefert wie es bestellt wird. Denk' nur an HAARP. Die heizen dort oben in Alaska extra die Ionosphäre auf um die Ausbreitung zu beeinflussen."

"Das sind Verschwörungstheorien."

"Auch der Spiegel hat immer wieder von Verschwörungstheorien geschrieben. Als es ihm zu bunt wurde hat er einfach die Kommentarfunktion abgestellt, damit die Leserkommentare die Reporter nicht in ihrem Narrativ störten."

"Bleiben wir doch bei der Funkausbreitung. Die ist weniger verworren als die Redaktion im ehemaligen Nachrichtenmagazin. Natürlich hat das Wetter auch technische Einflüsse auf den Funk. Ob der Boden unter der Antenne trocken oder durchnässt ist, spielt für die Antenne sicher eine Rolle..."

"...und wenn der Blitz in die Antenne einschlägt, ist auch das Wetter schuld", bemerkte ich. "Ist zwar ein Einzelfall aber immerhin schlagen pro Tag weltweit 40'000 Blitze irgendwo ein. Aber der Blitz muss nicht unbedingt in die Antenne zischen. Gewitter erzeugen einen hohen QRN Pegel."

"Du scheinst zumindest den Q-Code intus zu haben. Trotzdem: auf die Ausbreitung im Kurzwellenbereich hat das Wetter praktisch keinen Einfluss. Da ist die Ionosphäre am Zug und die richtet sich nach der Sonne. Ganz anders ist es auf höheren Frequenzen, also im VHF,UHF und besonders im Mikrowellenbereich. Dort spielt sogar die Luftfeuchtigkeit eine Rolle."

"Und was passiert, wenn die Luft feucht ist?"

"Auch da kommt es auf die Frequenz an. Wasserdampf spielt im Bereich von einigen GHz keine wesentliche Rolle. Doch bei höheren Frequenzen verursacht er eine erhebliche Zusatzdämpfung. Bei 22 GHz zum Beispiel hat der Wasserdampf ein Dämpfungs-Maximum. Bis zu 0.2 dB Zusatzdämpfung pro Kilometer kommen zur normalen Streckendämpfung hinzu."

"Au Backe. Und unser 24 GHz Amateurfunkband liegt gerade daneben."

"Eben. Darum sollte man trockene Luft auswählen, wenn man dort weite Verbindungen tätigen will. Und die findet man erstens im Winter und zweitens in den Bergen."

"Und weiter oben im Mikrowellenbereich? Wird es da wieder besser?"

"Nein, es wird immer schlimmer. Bei 60 GHz gibt es eine weitere Dämpfungsspitze. Dort ist der Sauerstoff dafür verantwortlich und schlägt mit sage und schreibe 16 dB pro Kilometer zu - zumindest auf Meereshöhe. Schon nach wenigen Kilometern bleibt daher vom Signal nicht mehr viel übrig. Für manche Anwendungen ist aber gerade das wünschenswert."

"So hoch will ich aber nicht funken. Für's erste wird mir das 2m und 70cm Band genügen. Spielt das Wetter dort auch verrückt?"

"Nur im positiven Sinn. Bei stabilen Wetterlagen können sich Inversionsschichten in der Atmosphäre bilden, die dein Signal über weite Strecken reflektieren. Also sowas wie die Ionosphäre, nur in wesentlich geringerer Höhe, und nicht durch Ionen sondern durch Luftschichten verursacht."

Frohe Weihnachten!

Mittwoch, 19. Dezember 2018

Der Fake Journalist



Liebe Leser

Ich bin's nochmal, Armin aus der Anstalt. Eigentlich wollte ich euch heute etwas über die Ausbreitung der Funkwellen erzählen, doch dann bin ich über eine Geschichte gestolpert, die so unwahrscheinlich und märchenhaft ist, dass ich euch unbedingt darüber berichten möchte, auch wenn sie nichts mit Aetherwellen zu tun hat. Es ist eine Geschichte, die aus der Anstalt stammen könnte.

Der Begriff Fake News ist ja in aller Munde, seit ein neuer Präsident ins weiße Haus eingezogen ist. Ein Begriff der seither in den Medien Karriere gemacht hat, oft auch im Zusammenhang mit dem Begriff Verschwörungstheorie.

Wer nicht mit Scheuklappen durch die Welt geht, der glaubt nicht alles, was in der Zeitung steht oder im Fernsehen berichtet wird. Die Kadenz der Meldungen in den Medien ist einfach zu hoch, um immer den Fakten zu entsprechen. Ich denke, vieles wird abgeschrieben, erfunden oder zumindest so zurecht gebogen, dass es in die politische Richtung passt, die das entsprechende Medium propagiert.

Wer bisher noch daran gezweifelt hat, findet nun in der renommierten Zeitschrift Spiegel eine Geschichte, für die das Wort Märchenpresse perfekt trifft.

Da ist ein junger Top-Journalist, der jedes Jahr für seine Reportagen Preise abgeräumt hat, entlassen worden, weil viele seiner Storys frei erfunden waren. Ein Skandal, der die Gemeinde der Journalisten zutiefst erschüttert und die Leser staunend und zweifelnd zurücklässt. Es ist dem Spiegel hoch anzurechnen, dass er diesen Skandal publik macht und detailliert darüber berichtet. Doch man fragt sich unwillkürlich, ob das wirklich ein Einzelfall ist oder bloß die Spitze des Eisberges.

Der Mann hat sehr gut geschrieben und wäre ein toller Fantasy-Autor. Er trat seriös und überzeugend auf und war in seiner Zunft hoch angesehen (CNN Journalist of the Year, Peter Scholl-Latour Preis usw.) Er gehörte zu den besten der besten und schien eine blendende Karriere vor sich zu haben. Doch dann ging es ihm, wie vielen Kriminellen und Betrügern: Er trieb sein Spiel zuweit und sein Leben stürzte zusammen wie ein Kartenhaus.

Hier ist seine Geschichte nachzulesen.

Schade, dass der Mann nicht in der Gegend wohnt. Er würde bestens hier in die Anstalt passen und einen interessanten Gesprächspartner abgeben.

Mit den besten Grüssen
Euer Armin   

Sonntag, 16. Dezember 2018

Der virtuelle Werkzeugkasten des Funkers



Liebe Leser
ich bin es, euer Armin aus der Anstalt. Der Namenlose hat mich wieder einmal rangelassen. Aber er hat mir seine Bedingungen diktiert:
"Lass diesen Genderscheiss mit LeserX und so."
Auf meinen Einwand, dass korrektes Gendern in Deutschland zum guten Ton gehöre und dass solches sogar an den Universitäten gelernt werde, meinte er:
"Das ist nur eine kleine laute Minderheit, vorwiegend Studenten aus den Weichholzfächern und verblödete Ideologen."
Nun denn, ich will mich daran halten. Aber das ist nicht der Grund meines heutigen Postings.

Ich möchte euch davon berichten, welche Online-Instrumente ich benutze, wenn ich mich mit kleinen Funk-Basteleien beschäftige. Man lernt ja an der Prüfung allerhand Formeln und ehrlich gesagt, kann man das meiste davon wieder vergessen. Ausser das Ohmsche Gesetz. Aber wir hier in der Schweiz haben einen einfachen Trick, damit das in unserem Hirnkasten bleibt. Wir zeichnen in Gedanken einen spitzen Berg und denken an den Kanton Uri. Das U sitzt im Gipfel und R*I hocken unten im Tal.
Für alles andere gibt es praktische Online-Tools, die die Arbeit enorm beschleunigen.

Benötigt man zum Beispiel ein Dämpfungsglied um ein paar dB zu vernichten, hilt diese Seite weiter.
Und da man nie die krummen Widerstände in der Schublade hat, kann man die nächsten Werte aus der E12 oder 24er Reihe einsetzen und ausrechnen lassen, was diese Abweichung ausmacht.

Auch für die Berechnung von Resonanzfrequenzen oder die Suche nach L und C bei einem Schwingkreis muss man nicht unbedingt nach dem Formelbüchlein greifen. Dieses Tool hier hilft einem bestimmt weiter. Man kann damit für jeden Schwingkreis entweder F, L oder C berechnen lassen.

Aus dem gleichen Werkzeugkasten stammt dieser Online Rechner für die Reaktanz von Kapazitäten oder Induktivitäten. Wer zum Beispiel wissen will, ob ein Abblock-Kondensator für eine bestimmte Frequenz genügend Kapazität hat oder eine Drossel genügend Induktivität, findet hier die Antwort.

Wer sich mit den Dezibel schwer tut, findet hier Erleichterung. Die Tabelle im Jahreskalender des "Funkamateur" ist zwar gut gemeint, aber nicht mehr nötig. Denn dieser Online Rechner erledigt die Arbeit schneller und präziser.

Spannungsteiler kommen immer wieder vor, und mit der friedlichen Peace-Software lassen sie sich im Nu ausrechnen.

Wer nicht wie ich auf Toroid-Kerne schwört und den Ringkernrechner benutzt, sondern unbedingt noch eine Luftspule einsetzen möchte, dem hilt dieses Online-Tool.

Alle genannten Seiten haben nebst den vorgestellten Tools viele weitere praktische Anwendungen für den Bastler zu bieten. Stöbern lohnt sich.

Aber auch anspruchsvollere Berechnungen lassen sich mit Online-Tools lösen. Zum Beispiel die Impedanzanpassung mit einem einfachen Netzwerk. Wer sich mit Antennenanpassung - z.B. mit Antennentunern befasst, der kommt aber nicht um DG0SA herum. Ein fantastisches Werkzeug!

Wer aktive Filter einsetzt, sucht am besten im Werkzeugkasten von Analog Devices.

Doch wer mit HF zu tun hat, setzt eher passive Filter mit Induktivitäten und Kapazitäten ein. Auch für diesen Fall gibt es ein tolles Werkzeug, das in Sekundenschnelle die notwendigen Werte ermittelt. Wahlweise mit exakten oder Standard-Werten.
Eine Alternative ist das AADE Programm, das man direkt auf seinem Rechner installieren kann. Auch von hier.

Zum Schluss noch etwas ganz anderes. Eine Neuigkeit aus unserer Region. Die Berner Sektion der USKA HB9F hat neuerdings eine 6m Bake in Betrieb. Ihre 10W ERP sendet sie aus einem horizontal polarisierten Big Wheel auf 50.420 MHz.

Liebe Grüsse aus der Anstalt

Euer Armin